Kurz mal nachgedacht…

Ist ja nicht so, als ziehe ich zum 1. Mal um. Wenn ich die 1-Koffer-Umzüge zu Studentenzeiten mitzähle, dann ist das nun mein 12. Umzug, Austauschsemester und mehrmonatige Auslandsaufenthalte nicht mitgerechnet. Als ich da so vorhin die Cupcakeförmchen in den Karton packte überkam mich doch tatsächlich ein wenig Wehmut. Ich packe wieder. Oder es war fast schon mehr ein ‚immer noch‘.
Mal in Zahlen: seit 15 Jahren bin ich in der Welt unterwegs, bei 12 Umzügen heisst das durchschnittlich alle 1,25 Jahre ein Umzug. Zwar erst die letzten beiden mit vollem Hausstand, aber aktuell reduziere ich den ja auch wieder auf ca 3/4.
Früher hatte ich es satt in möblierten Zimmern zu wohnen. Ich wollte endlich nach meinem eigenen Geschmack einrichten. Jetzt richte ich nach meinem eigenen Geschmack ein und fühle mich als hätte ich Ballast am Bein. 3 Menschen werden 1,5 Tage damit beschäftigt sein meinen Schrott von A nach B zu fahren und zu schleppen. Ich bin seit 1 Monat mit meinem Umzug beschäftigt und bis ich mich in Berlin wieder neu (nach meinem Geschmack) eingerichtet habe werden nochmal mehrere Monate vergehen. Dabei weiss ich jetzt schon, dass das ja gerade mal meine 1. Wohnung in Berlin ist und ich sicher nicht immer dort wohnen bleibe (also in der Wohnung, nicht Berlin, da gibt es schon so einen Plan mit ‚kommen, um zu bleiben‘).
Wie legt man sich eigentlich auf etwas fest?
(In Sex and the City ist das jetzt der Punkt, wo Carrie die Frage in den Laptop getippt hat und die Folge los geht.)
Umziehen und überall Leute kennen ist sicherlich cool. Ich kann ja mittlerweile in fast jedes Land fahren und sagen ‚da kenn ich wen‘. Problem ist aber auch, dass ich immer erst wo hinfahren muss, um alte Freunde zu sehen oder auch meine besten. Und dann auch gerne die Frage: ‚Na, Du bist jetzt 34, willst Du wirklich nochmal von vorne anfangen?‘ Bleibt die Frage, was vorne ist und vor allem was am Ende rauskommen soll.
Das wäre jetzt eine perfekte Überleitung zum Thema ‚Zielsetzung‘ bzw ‚Und wo sehen Sie sich in 5 Jahren?‘ Eine gute Freundin hat mich das mal gefragt und war ganz entsetzt, als ich sagte, dass ich 5 Jahre vorher noch nie gewusst habe, was ich 5 Jahre später tun werde. Ich wusste ja Weihnachten noch nichtmal, dass ich Ostern in Berlin wohnen werde.
Genauso wenig wie ich jetzt weiss, wie das Ende dieses Post sein soll oder was ich überhaupt sagen will (mein Deutsch LK Lehrer schlägt jetzt ob der fehlenden 3, erkennbaren Teile -Einleitung, Haupteil und Ende- die Hände über dem Kopf zusammen).
Vielleicht beendend sowas wie: ich habe auch gerade keinen Plan, warum ich wieder umziehen muss, was ich noch immer suche, ob ich vielleicht ‚ortsbindungsunfähig‘ bin oder einfach nur einer langen Linie von Nomaden entstamme und die europäische Großstadt sowieso total falsch für mich ist. Ich weiss nur, dass Berlin in meiner Vision ist.
(In Sex and the City ist das jetzt der Punkt an dem Carrie am Ende sexy gestyled einen New Yorker Bürgersteig entlang hüpft und mal wieder mit sich und der Welt 100% zufrieden ist *aaaawwwww*)

Tage bis zum Auszug: 11
Tage bis zum letzten Tag in Frankfurt: 19
Anzahl durchgestandener Umzüge: 11
Anzahl gepackter Kartons: 6 (oder so)
Anzahle neuer offener Wandlöcher: 3

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Und ewig lockt der Karton…

Bin müde und unmotiviert. Der 3sat Thementag über das sonnige Monaco vom Sofa aus fühlt sich gerade viel verlockender an. Es sind noch 10 Tage bis zum Auszug, warum soll ich jetzt alles packen, nur damit es mir zwischen den Füssen steht?? Monacoreisen googlen macht mehr Spass. Allerdings nicht der Ausblick, dass aufgrund des Umzuges Reisen wahrscheinlich bis 2016 ausfallen. Und dann scheint ja auch noch die Sonne bei 20C.
Übergabetermin der Wohnung steht, Handwerker kommt und streicht. Ja, dann doch zum ‚Billigpreis‘, zu dem er erst am Telefon meinte ‚Waaas? Wieviel habe ich angeboten? €320 für 55qm, das ist ja viel zu wenig!‘ Stellte sich aber dann raus, dass es exklusive Bad und Decken doch ok ist. Ich mochte ja Holzdecken noch nie, auch wenn ich jetzt 3,5 Jahre mit ihnen gelebt habe, aber der Vorteil ist: du musst sie bei Auszug nicht streichen und Flecken von toten Insekten sieht man auch nicht 🙂
Wenn jetzt auch noch der Verkauf von Herd, Sofa, Kühlschrank, Couchtisch und Hochschrank fluppen würde, wär ich fast zufrieden.

Stresslevel: 1 von 100
Motivationslevel: -50 von 100
Anzahl gepackter Kartons: 6
Anzahl zugespachtelter Wandlöcher: 15

Alex‘ new city

Auf meinem Blog passiert ja nicht viel. Aber jetzt ziehe ich um. Und weil ich in die Stadt der Städte, die kreativste aller Kreativen, die coolste der Coolen, die freiste der Freiesten, die schönste der Schönsten ziehe, fühle ich mich spontan-inspiriert hier auch mal (wieder) aktiv zu werden. Wer in Berlin wohnt bloggt halt. Weil wir (‚wir‘! Ja, schon voll integriert! Seit wann bin ich so gruppenzugehörigkeitsgeil?) lifestyle-Optimierer sind und Zeit für sowas haben… (Meine Chefin bereut jetzt schon, dass sie mir den Transfer nach Berlin erlaubt hat.)

Ist kürzlich mal jemand umgezogen mit nem Unternehmen? Über so 500km? Ich hatte die tolle Idee so viel wie möglich abzuwerfen, ich verkaufe Bettgestell, Herd, Kühlschrank, 2 Küchenschränke, Sofa, Couchtisch, habe mind 2 fette IKEA Tüten voll Kleidung, Bücher und Modeschmuck an Oxfam gespendet, habe 1 blauen Sack voll Müll, eine weitere IKEA Tüte voller Geschenke für den Wertstoffhof. Und das, was alles unter dem Bett liegt, habe ich noch gar nicht angeschaut. Achso ja: 1 grossen Karton voller Küchenartikeln habe ich ans Frauenhaus gespendet. Und ich fühle mich immer noch wie ein Messi. Ich werde niemals meiner ideal-minimalistischen Lebensvorstellung gerecht werden. Das fängt schon in meinem Make up Täschchen an. Ja, auch Minimalisten tragen Make Up. In Nude-Tönen!

Morgen in 14 Tagen ist es also so weit. 3 fremde Menschen (wahrscheinlich Männer aus uns angrenzenden Staaten auf östlicher Nachbarschaftsseite) werden meine Sachen für 2 Tage in einen fremden Lkw laden und damit (gen Osten) wegfahren. Vielleicht ist bis dahin auch endlich der Mietvertrag da. Aber ich hatte schon einen Anruf von einem Handwerker, der in meiner Wohnung stand: ‚was fürn Jasherd wollen se denn da jetz?‘ Und einen Termin für die Wohnungsübergabe haben wir auch schon. Vielleicht ist das in Berlin so. Vielleicht war ich mit dem Satz ‚ich tue alles, damit ich diese Wohnung mieten kann‘ auch wirklich nur vertrauensvoll rüber gekommen. Oder vielleicht hat mein Versprechen ‚Sie erhalten jetzt jedes Jahr von mir eine Weihnachstkarte‘ bereits jegliche Lust auf weiteren Schriftverkehr mit mir ausgelöscht.
Gasherd. Wusstet Ihr, dass es jetzt Gasherde mit Ceranfeld gibt? Kein Scherz!

Aber meine grösste Frustration ist, dass es mein Wunschkennzeichen in Berlin nicht gibt. XK-9000 wird ab 23. April Vergangenheit sein. Und Berlin hat den ersten fetten Minuspunkt!!!! *lach*

Aus Main wird Spree (die Umstellung wird leichter fallen, als von Rhein auf Main). Aus Fechenheim wird Steglitz. A fährt ins dicke B.

Geduldsfaden: bereits gerissen
Stresslevel: 49 von 100
Anzahl gepackter Kartons: 3 (süß)
Anzahl bereits wieder geöffneter Kartons, weil doch noch was gebraucht wurde: 1

Neue Route – Tag 48

Ihr fragt Euch sicherlich, wie es denn eigentlich bei mir weiter geht. Nun…

Letzte Woche gab es Termin bei der Agentur für Arbeit Nummer 3. Beantragung von Arbeitslosengeld. Sehr unspektakulär. Ich bin regelrecht enttäuscht. Nach einer 3monatigen Sperre wegen eigener Kündigung steht mir nun ab November Arbeitslosengeld zu. Und ich wundere mich jetzt echt nicht mehr, wieso manche Leute freiwillig einfach arbeitslos bleiben. Ich habe Bekannte, die arbeiten Vollzeit im Schichtdienst und verdienen weniger als mir monatlich zusteht für’s ‚Nichtstun‘. Gut, der Vergleich hinkt. Es hängt ja auch davon ab, was man vorher gemacht hat, welche Ausbildung man hat usw. Aber erschreckend ist es schon (nicht, dass mir so viel zusteht, sondern dass andere so wenig verdienen).

Nun gut. Ich bin ja ein großer Fan von netzwerken und so begab es sich, dass ich meine alte Firma, in der ich bis April 4 Jahre gearbeitet hatte besuchte. Mit meiner Ex-Vorgesetzten trank ich einen unverbindlichen Kaffee ohne Hintergedanken, denn zurück in den alten Job ist für mich undenkbar. Eine Woche später erhielt ich eine Email aus einer anderen Abteilung, für die ich mich noch während meiner Anstellung interessiert hatte, Bereich Staffing (für all die, die mit Neudeutsch noch nicht so vertraut sind: Personalbesetzung. In diesem Fall, Berater auf Projekte senden). Man hat mich auf dem Gang gesehen und in Erfahrung gebracht, dass ich zurzeit etwas Neues suche. Es gibt nun eine freie Stelle.
Einige Tage später sitze ich bei einem weiteren unverbindlichen Kaffee in meinem alten Büro. Eine Woche später sitze ich bei vielen unverbindlichen Kaffees in einem Interviewtag. Und nach 2 Wochen sind die Unverbindlichkeiten verbindlich geworden: Am 15.10., also an Tag 61 meiner ’neuen Route‘ werde ich wieder im Büro sitzen. In einer Aufgabe, die ich schon vor mehr als 1 Jahr angestrebt hatte, aber für die es damals einfach noch nicht Zeit war.

‚Easy way out‘ werdet Ihr sagen. Klar, ‚ohne Alternative sucht man gerne mal Asyl‘. Glaubt mir, ich habe lange darüber nachgedacht und ‚kopftechnisch‘ ist es nicht die Idealentscheidung, ABER:
Ich habe nach Abgabe meiner Kündigung gewusst, dass sich etwas ergeben wird. Dass ich nicht Tausende von Bewerbungen schreiben muss, dass es sich fügen wird. Dass es eine passende Tätigkeit sein wird, die mich langfristig gesehen unterstützt auf meinem Weg, auch, wenn sie mich vielleicht nicht direkt dorthin führt.
Und das Schönste: Nachdem ich den Gedanken aufgegeben habe in derselben Firma die Abteilung zu wechseln, nachdem ich alles los gelassen und mich etwas Neuem zugewendet habe, kommt es von ganz alleine zu mir.

Und ja, ich freue mich. Der Vertrag ist erstmal befristet, aber das macht es sogar noch leichter, denn dann kann ich mich -insofern das mein Wunsch sein sollte- auch entspannt und ohne schlechtes Gewissen umorientieren, je nach dem wie weit ich bis dahin auf meinem eigenen Weg gekommen bin oder welche Optionen sich bis dahin ergeben haben…

FAZIT: Bestellungen im Universum funktionieren also wirklich nach dem ‚bestellen – zurücklehnen – nicht weiter drüber nachdenken‘-Prinzip. Du sagst es, Du kümmerst Dich nicht mehr darum -Du lässt los- und es wird geschehen. Du ‚programmierst‘ sozusagen Deinen Kopf auf Dein Wunschendergebnis und lässt es geschehen. Umso mehr Du darüber nachdenkst, umso mehr Du versuchst zu intervenieren, selbst doch nochmal ’nachzuhelfen‘, umso mehr wird es schief gehen. Wir dürfen Vertrauen haben, dass das, was wir uns zu 100% wünschen, was wir einmal als Zielwunsch formuliert haben, auch wahr wird, wenn wir uns voller Vetrauen zurücklehnen, uns etwas anderem widmen und dem Universum die Zeit lassen unsere ‚Bestellung‘ zu bearbeiten.
Hachja.

Euch noch einen schönen Tag! 🙂

 

Neue Route – Tag 47

…und wieder 1 Woche rum. Ich kann nur sagen: Das, was Ihr in Eurem Leben noch vor habt, tut es schnell, denn Ihr seht ja, wie die Zeit rast 🙂

Ich bin faul geworden, äh nein: Meine Faulheit ist nun so richtig rausgekommen und ich zeige sie *grins*.
Es gab während meines Urlaubs in Tirol (sehr schön da, echt empfehlenswert!) eine Wandertour. Wir hatten uns eine Route von einer Wanderseite aus dem Internet ausgedruckt und wollten über Almen, Wiesen, Kirchlein, Waldsteige wandernd das Wetter geniessen. So liefen wir bergauf und auf und auf… Nach ca. 1h hatte ich echt genug. Immer nur bergauf nervte mich total. Hinter jeder Kurve vermuteten wir ein Dorf, einen Abzweig, ein gerades Stück. Nichts kam, immer nur noch höhere Steigungen, ein weitere Kurve und noch mehr Wald. Ich musste ein gewisses Tempo halten und dachte, wenn ich jetzt stehen bleibe, gehe ich nie mehr weiter, auch, wenn ich meinen Wandergefährten so ein gutes Stück hinter mir liess. Ich schnaufte und keuchte, bis mir an der nächsten Ecke fast die Tränen in die Augen traten, als wieder nur eine weitere Steigung kam, wieder nur ein weiteres Stück Wald. 2h waren vergangen. Ich blieb stehen. Mein Weggefährte holte mich ein und blieb neben mir stehen. Wir schauten uns an und lachten, dann kramte er den Ausdruck der Route hervor und uns ging so langsam auf, dass wir falsch waren. Gut, jeder Weg führt irgendwohin, spätestens auf den Berg rauf und auf der anderen Seite wieder runter, also fluchten wir gemeinsam, scherzten, machten Fotos von der Horrorsteigung und kämpften uns weiter den Berg rauf.
Ich fragte mich bereits damals ‚Was hat das mit mir zu tun? Woher kenne ich das in meinem Leben?‘ Und ich kenne das sehr wohl. Ich bleibe gerne stehen. Nicht aus Faulheit, aber weil ich nicht so richtig weiss, wie es weiter geht. Bin ich noch richtig? Sollte ich lieber zurückgehen und den anderen Abzweig nehmen?
Einige Tage später wanderten wir wieder. Ich nahm einen anderen Weg als mein Weggefährte und kämpfte mich in knapp 1700m Höhe  eine -wie mir nach der ersten Tour erschien- ‚kleine‘ Steigung hoch. Ich konnte nicht mehr! Ich stand alleine auf dem Weg, schnaufte und schwitzte und dachte: ‚Was mache ich hier eigentlich? Scheiss Berge!‘  Und dann dachte ich: ‚Alleine ist das echt kackenschwer und macht Null Spaß!‘

Da war er, der springende Punkt. ‚Alleine‘. Und ich dachte: Vielleicht darf ich meine Vorhaben mit Menschen teilen bzw mir Menschen suchen, die mich motivieren, mit mir gehen oder mir sogar ab und an in den A**** treten. Das heisst nicht, dass ich es alleine nicht kann. Ich bin vielleicht einfach besser, wenn ich jemandem zeigen kann, dass ich es kann. Wenn ich jemandem an meinem Erfolg teilhaben lassen kann. Wenn ich vielleicht sogar durch meinen Erfolg jemanden mitreisse oder motiviere.
Hätte es auf der Steigung während Tour 1 nicht meinen Weggefährten gegeben, ich wäre nicht weiter gegangen. Ich wäre umgedreht und sofort zurück, fluchend. Aber auch er schwitzte und schnaufte, kämpfte sich weiter den Berg hoch und ich dachte ‚Wenn er nicht aufgibt, gebe ich auch nicht auf.‘ Und gemeinsam gingen wir weiter, ermutigten uns und machten blöde Witze über blöde Dinge.

Wie es weiter ging? Nun, wir stapften 2,5h den Berg rauf um in einem Dead End zu landen und mussten den ganzen Weg wieder runter 🙂 Bei der 2. Tour, die ich teils alleine ging, endete ich auf einer Alm, in der Sonne, mit Blick auf die Berge von unten und schätzte den festen, grasigen, Butterblumenboden unter mir 🙂

Neue Route – Tag 39

Woah, ich lebe noch. 3 Wochen kein Eintrag, aber wie sagte eine liebe Freundin: ‚Es ist toll, dass Du nicht jeden Tag bloggst, so muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mal nicht lese‘. Das saß und so sind 3 Wochen rum. Ok, 7 Tage davon waren Urlaub.

Ich halte mich auch vorerst noch zurück und teile mit Euch heute einen weiteren Beitrag aus dem Zeit-zu-leben Newsletter No 625:

„Ein junger Schüler war für seinen besonderen Eifer bekannt. Er meditierte Tag und Nacht und wollte seine Übungen nicht einmal zum Essen oder Schlafen unterbrechen.
So wurde er immer dünner und dünner und auch die Erschöpfung nahm zu.
Der Meister rief ihn zu sich und riet ihm, langsamer vorzugehen und nicht zu viel von sich zu verlangen. Das aber wollte der Schüler nicht hören.
„Warum hast du es so eilig?“ fragte ihn da der Meister.
„Ich strebe nach Erleuchtung.“ sagte der Schüler. „Da habe ich keine Zeit zu verlieren.“
„Und woher weißt du, dass die Erleuchtung vor dir läuft, so dass du ihr hinterherlaufen musst?“ fragte ihn der Meister. „Es könnte doch auch sein, dass sie hinter dir ist und dass du nichts weiter tun musst, als stillzustehen…“

(Nach Feldman/Kornfield: „Stories of the Spirit“, leicht umgeschrieben)“

Morgen geht es weiter, versprochen.
Einen guten Wochenstart Euch!

www.zeitzuleben.de

Neue Route – Tag 17

Jetzt bin ich offiziell schludrig. Aber Ihr wisst ja, die inneren Prozesse, die freie Zeit, das Nichtstun…. Das ist echt aufwendig. Da komme ich nicht immer zum Schreiben 🙂

Die Woche war… interessant.

Am Donnerstag war eeeeendlich, eeeendlich mein 1. Termin beim Arbeitsamt -Entschuldigung- der Agentur für Arbeit (AfA). Man, was hatte ich mich gefreut, alle Dokumente besorgt, alles ausgefüllt. Ich war sogar pünktlich. Herr E., mein Betreuer dafür nicht. Computerprobleme, was dann auch dazu führte, dass wir in ein anderes Büro mussten und er gar keinen Zugriff auf meine Daten hatte. Ich hatte irgendwie erwartet, dass er Fragen stellen wird, damit er sich ein Bild machen kann von meiner Situation und wie ich in selbige geraten bin. Nein, er steigt ein mit ‚Und, wie läuft es bei Ihnen?‘
‚Sehr gut, Danke!‘
‚Ach, haben Sie schon was Neues? Wann fangen Sie an?‘
Ich sortiere mich kurz. ‚Äh nein, nichts Neues. Es läuft an sich gut‘

Kommunikationsschwäche I. Dann will er wissen wie weit ich denn bin mit der Suche nach einem neuen Job.
‚Hm, also nachher habe ich nochmal ein unverbindliches Gespräch bei meinem alten Arbeitgeber‘ (nicht dem letzten alten Arbeitgeber, sondern dem vorletzten, Anm. d Red.)
‚Achso? Dann haben Sie sich also im Guten getrennt?‘
‚Äh, ich trenne mich meist im Guten mit meinen Arbeitgebern‘
‚Achso? Haben Sie denn gekündigt?‘
‚Ja.‘
‚Achso. Und Geld bekommen Sie auch von uns…?‘
‚Nein, aber ich habe alle Dokumente dabei‘

Und nun erfahre ich, dass Herr E. ‚lediglich‘ mein Berater ist. Also der, der mir helfen soll, schnell wieder in einen Job zu kommen (weil er mich ja gut kennt *zwinker*) und dass sich komplett andere Leute um die Sache mit dem Geld (das ich eh erstmal nicht bekomme, was ich ja weiss) kümmern. Hierzu brauche ich einen weiteren Termin an anderer Stelle.

‚Hm, aber ich habe extra bis heute alle Dokumente besorgt und dass ich einen weiteren Termin machen muss, wusste ich nicht. Ich habe ja die Einladung zum Termin mit Ihnen bekommen, da ging ich nicht davon aus, dass ich noch etwas anderes vereinbaren muss!‘
‚Ja, also um die Geldberechnung kann ich mich nicht auch noch kümmern. Online fehlt auch noch Ihr Profil.‘
‚Wieso, meinen Lebenslauf habe ich doch eingetragen…?!‘
‚Nein, wir brauchen Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, damit wir uns ein gutes Bild von Ihnen machen können.‘ (Mir lag auf der Zunge zu sagen ‚Dann reden Sie doch einfach mit mir, wenn Sie sich ein gutes Bild machen wollen‘). ‚Ab wann denken Sie denn geht es bei Ihnen weiter…?‘

Also hellseherische Fähigkeiten und Kenntnisse besitze ich leider noch nicht, aber ich arbeite daran. Aber vielleicht kann man das online ja schon ausfüllen. Herrje.

‚Hm, also vor Oktober nicht.‘
‚Ach Gott, DAS dürfen Sie mir doch so nicht sagen!‘
‚Ok, dann vergessen Sie wieder, dass ich das gesagt habe.‘

Kommunikationsschwäche II. Und so war ich nach 10 Minuten wieder raus aus dem Leihbüro von Herrn E. Und enttäuscht. Mensch, ich mache ein Projekt aus der Sache hier, ich brauche da ein bisschen mehr aufregenden Input, sonst interessiert das doch keinen! 🙂

Agentur für Arbeit Frankfurt, 2. Stock

Nun gut, am 7.9. geht es weiter mit der Beantragung von Arbeitslosengeld, das mir eh erstmal nicht zusteht.
Weiter ging es dann mit einem Gespräch bei meinem vorletzten Arbeitgeber. (Ja, ich weiss, das ist verwirrend, wenn ich das so schreibe, aber ich nenne keine Namen). Der Bereich, in den ich gerne mal gewechselt hätte, hat nun was frei und man hat, auch nach 5 Monaten noch an mich gedacht. Wie schön. Und ich ziehe es ernsthaft in Erwägung. Auf dem Weg nach draussen begegnet mir noch eine andere Ex-Kollegin, die mir spontan noch eine Freelance Sache anbietet, als sie erfährt, dass ich ‚frei‘ bin. Ich hätte vielleicht noch den Rest des Tages am Empfang stehen bleiben sollen und vielleicht hätte man mir noch vier andere Sachen angeboten… *grins* Ich frage mich: Was will das Universum mir sagen?
Und das allerbeste: Letzte Woche dachte ich noch ‚Mensch, eigentlich müßtest Du die freie Zeit ausnutzen und nochmal nach Berlin fahren‘. Ihr müßt wissen, ich liebe Berlin. Ich war von Juli 2011-Februar 2012 einmal im Monat dort für eine Weiterbildung und habe mich so richtig, richtig verliebt. Als ich seinerzeit gekündigt habe fragten schon alle, ob ich denn nach Berlin ziehe 🙂
Lange Rede, kurzer Sinn: Für die oben erwähnte Position wird es einen Interviewtag in Berlin geben *breit grins*.

Nun ja.
Fazit: Ich habe los gelassen, den Job, das Geld, die Zeit, und mich komplett ins Ungewisse geworfen, immer darauf vertrauend, dass genau das Richtige passieren wird. Und nun bekomme ich fast zwei Jobangebote (nebenbei erwähnt: ich hätte auch schon am Flughafen anfangen können als Passagierbetreuer, aber €9/Std. brutto fühlte sich einfach falsch an. Also drei Jobangebote) und noch dazu mit einer Stelle, die ich mal angestrebt hatte (die aber nicht frei war) und bei einer Firma, bei der ich geldlich mehr als ‚abgesichert‘ wäre. Und das von ‚ganz alleine‘.
Meine letzte Stelle, die ich vor einem Monat verlassen habe, hat mich übrigens auch von ganz alleine gefunden. Ich hatte mich nicht beworben. Und auch, wenn es langfristig nicht das war, was ich gesucht habe, habe ich in vier Monaten dort so viel gelernt, dass ich in der Lage war mich auf dieses ‚Projekt‘ hier einzulassen.

Was ein zu-Fall! 🙂

Schönes Wochenende Euch!

Neue Route – Tag 12

Heute mal nichts von mir, sondern was kopiertes, aber ich fand’s schön und hätte es selbst nicht besser schreiben können *räusper*….

Ein Dankeschön an die Autoren von www.zeitzuleben.de und deren tollen Newsletter, der jeden Sonntag erscheint!

„Stephen Covey – der Autor eines meiner Lieblingsbücher, „7 Wege zur Effektivität“ –, sieht das mit der Liebe übrigens anders.

Er schreibt: Liebe ist ein Verb.

Und was er damit sagen will, ist, dass Liebe dadurch entsteht und sichtbar wird, dass ich Liebe lebe.
Liebe entsteht da, wo ohne Zwang, Hintergedanken und Schuldgefühl liebevoll gehandelt wird.
L
iebe wird größer dadurch, dass ich aus freiem Willen für jemanden sorge und ihn oder sie beschütze.
Liebe entsteht durch Großzügigkeit, Güte und Langmut.
Liebe wächst dort, wo ich anderen Menschen (ohne Hintergedanken) helfe.
Liebe entsteht, indem ich jemandem meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenke.
Liebe wird sichtbar, wo ich mit anderen teile.
Liebe entsteht, wenn ich andere Menschen an mich heranlasse und mich ihnen zuneige.
Liebe gedeiht, wenn mir das Wohl anderer Menschen am Herzen liegt (ohne mich selbst aufzugeben).

Manchmal kann man Liebe sogar in klaren, konsequenten und kurzfristig schmerzhaften Entscheidungen entdecken, wenn nur dadurch ein höheres Ziel erreicht werden kann.

Ist Liebe nun ein Gefühl oder ein Verb? Für mich ist es beides: ein Gefühl und eine Tätigkeit.

Das Gefühl der Liebe kann man nur genießen. Liebe als Gefühl zu betrachten ist also eher passiv.
Aber indem ich Liebe auch als eine Tätigkeit betrachte, kann ich aktiv werden und mehr Liebe in die Welt bringen. Einfach, indem ich entsprechend handle. Vielleicht nicht jeden Tag. Aber vielleicht immer öfter.

Wann, wie und wodurch könnten Sie ein klein wenig mehr Liebe in die Welt bringen?“

http://www.zeitzuleben.de – Newsletter 620, 19.08.2012.

Neue Route – Tag 11

Ja, ich lebe noch. Ja, ich war zu faul zu schreiben und ja, es hätte schon einige interessante Themen gegeben. Aber hier bin ich -jetzt!
Ich habe zwei Bewerbungen geschrieben und bin mit dem neuen Debbie Ford Buch ‚Courage‘ 3/4 durch. Nach 2 Tagen. Das ist ein absolutes Novum für mich.

Was ist so passiert und wie geht es mir?
Woche 4 ohne Arbeit ist fast rum. Und es geht mir seit langem so gut wie nie. (Jetzt wird es kitschig, Achtung!) Ich höre Dinge anderes, ich nehme neue Dinge wahr, ich freue mich über kleine Dinge. Vielleicht so ein bisschen wie frisch verliebt sein? Gleichzeitig frage ich mich, wie ich dieses Gefühl beibehalten kann, wenn ich wieder arbeite und dann fühlte ich mich wie in einer Art ‚Elternzeit‘. Ein Zeitabschnitt den man nimmt, weil etwas kleines, zartes gepflegt werden muss, bis es ein bisschen mehr für sich selbst sorgen kann. Und genau das werde ich tun: Mein kleines, zartes ‚Wohlfühl-Pflänzchen‘ pflegen, bis es groß genug ist, dass es tagsüber alleine bleiben kann 🙂

Das Thema der Woche war Rassismus.
Es gibt Themen, die sind irgendwie immer präsent, weil jeder sie kennt. Wir haben uns irgendwann aufgrund von schulischer Bildung oder eigenen Erfahrungen eine Meinung dazu gebildet und dümpeln damit so durch’s Leben. Und dann auf einmal passiert etwas und wir haben einen emotionalen Bezug dazu, sowie die Chance alles nochmal neu zu überdenken.
So geschehen letzte Woche, als mich ein Mann ansprach und als erstes fragte, ob es für mich ok sei, dass er nicht aus Deutschland kommt. Man, was habe ich mich (fremd)geschämt.
Gut, um das vorweg zu nehmen: Natürlich gibt es verschiedene Geschmäcker und gewisse äußerliche Merkmale, die kulturell bedingt sind, wie Hautfarbe, Größe, was auch immer. Und wenn man ein gewisses Beuteschema verfolgt, dann passt nunmal nicht jede Kultur hinein, ganz davon abgesehen, welcher Nation dieser Mensch entstammt. Das mag dann vielleicht als etwas intolerant rüberkommen, ist aber in erster Linie einfach nur persönliche Präferenz.
Dass aber jemand die Notwendigkeit sieht mich dies zuerst zu fragen, fand ich schon ziemlich -nennen wir es- aussagekräftig. Die meisten hätten eher wenig Interesse, wenn sie rausfinden, aus welchem Land er kommt. Zum Spaß hat er schonmal so getan, als käme er von anderswo und das war wiederrum kein Problem. Also auch noch eine Form von Selektionsrassismus in meinem Land. Die anderen Geschichten trete ich nicht breit, aber mich hat viel mehr geschockt, wie präsent das Ganze immer noch ist. Und ich sage ‚immer noch‘, weil ich doch wirklich den naiven Glauben hatte, dass sich das Thema Rassismus in Deutschland verbessert hätte.

Welche Frage stellen wir uns zuerst -wie immer?? Genau: Was hat das mit mir zu tun? (Schön, dass Ihr aufgepasst habt!!! 🙂 )
Meine Meinung ist, dass wir in Deutschland aufgrund der Kriegsereignisse ‚kulturgeschädigt‘ sind. Wir durften lange unsere Kultur nicht ausleben, vieles davon wird mit Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Stolz sein auf das ‚deutsche Vaterland‘ geht natürlich gar nicht. Fahnen werden nur zur Fussball EM/WM rausgehängt. Wir haben uns schlichtweg seit 1950 nicht neu erfunden.
In meiner Weiterbildung zum interkulturellen Trainer haben wir uns tagelang mit der Frage auseinandergesetzt, was ‚deutsche Werte‘ für uns sind und haben dabei herausgefunden, dass die meisten Leute ihr ‚deutsches Selbstimage‘ negativ bewerten. Und ausser ‚Ordnung, Gemütlichkeit, Effizienz, technischem Fortschritt, Intoleranz, Meckernation, Bier & Brezn‘ ist uns nicht viel eingefallen.
Ist Euch schonmal jemand begegnet, der gesagt hat, dass er stolz darauf ist aus Deutschland zu kommen? Was schätzt Ihr denn an unserem Land?

Es gab sogar eine Zeit während meines Studiums in England, da habe ich aufgehört zu organisieren und zu planen. Weil die Leute immer gesagt haben ‚Ach, typisch Deutsch, Du bist wieder so organisiert und hast an alles gedacht!‘. Mir war das peinlich! Ich dachte ‚Oh je, die denken, ich bin sehr deutsch‘, das wollte ich natürlich nicht, denn es war mir unangenehm. Es war so ‚unsexy‘ und ‚uncool‘ und begleitet von einem ständigem ‚And whatever you do, don’t mention the war‘ oder ‚Was, Du kommst aus Deutschland UND hast Humor…?‘  (Den Teil über unrasierte deutsche Frauen lasse ich jetzt weg).
Ich würde mir wünschen, dass sich das einfach ändert. Nicht im Ausland, nicht für die Anderen, aber für uns selbst. Ich glaube, es ist bereits ein Stück weit besser geworden, aber noch lange nicht da, wo es sein könnte. Wenn wir unsere eigenen -kulturellen- Werte definieren und ausleben würden, wären wir vielleicht nicht so darauf angewiesen immer die der anderen Kulturen in unserem Land schlecht zu machen und zu zerpflücken. Schliesslich spiegeln die uns doch nur das, was wir selbst nicht haben und nicht nachvollziehen können: eine intakte Wertekultur und das macht sie so ‚anders‘ und ‚fremd‘.

Mir hat das Thema also diese Woche einen spontanen Denkanstoss beschert, einen, den ich zwar letztes Jahr (ziemlich genau vor einem Jahr) schonmal hatte, aber nicht zuende geführt habe und mir war vor allem nicht bewusst, wie unbeendet er noch geblieben ist, also werde ich ihn nochmal neu ‚anstossen‘ und die neuen Ideen auch gleich mit in mein Konzept für das interkulturelle Training & Coaching mit aufnehmen. Was ein glücklicher zu-Fall!! *zwinker*

 

Danke für’s Lesen und Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Neue Route – Tag 4

Ich bin immer noch zuhause bei meiner Familie, daher auch die wenigen Einträge. Man kommt ja zu nichts! *lach*
NRW erlebt heute den heissesten Tag des Jahres und ich mitten drin. Ich denke schon darüber nach heute Nacht nach Hause zu fahren, alles, nur nicht der Sonne ausgesetzt sein und schon gar nicht im Auto.

…und welch geniale Überleitung zum Thema der letzten beiden Tage: Weltuntergang am 21.12.2012. Wie seht Ihr das?
Also ich für meinen Teil habe einfach mal den Job gekündigt und werde die letzten 4 Monate bis Dezember geniessen. Ich wollte nicht am Schreibtisch sterben *totlach*
Es gibt ja wirklich Blogs und unzählige Seiten zu dem Thema, die wiederrum unzählige Verschwörungstheorien von Sonnenstürmen, Planet X, göttlichen Gewalten und -sie dürfen natürlich nicht fehlen, unsere Freunde aus den anderen Galaxien- Ausserirdischen breit treten.
Und natürlich der neueste Trend: Das Event ‚Weltuntergang Aftershow Party‚ liken auf Facebook.

Woran ich allerdings wirklich glaube ist tatsächlich ein Sonnensturm. Ob der nun rein zufällig am 21.12. kommen wird, wer weiss. Immerhin können wir das aktuell 6h vorher feststellen. Na, immerhin. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Im Winter hätten wir dann schon mal nicht so viele Probleme mit der Kühlung. Bei einem Sonnensturm der heftigen Art könnte es nämlich passieren, dass wir einige Tage/Wochen/Monate keinen Strom mehr haben. Heizung hätten wir dann allerdings auch keine. Wahrscheinlich auch kein sauberes Trinkwasser, natürlich kein Internet. Ich meine, das wäre ja schon Weltuntergang genug für unsere industrialisierte Welt. Sicherlich wird der Ein oder Andere dann aufgrund von fehlendem Strom auch umkommen, z Bsp. im Krankenhaus oder weil die Defibrilatoren nicht mehr gehen. Aber ich denke nicht, dass gleich der ganze Planet untergehen wird.

Achja, lustig fand ich auch die Theorie über das schwarze Loch in Genf. Die sollen mal lieber aufpassen, wo die das Higgs-Boson Teilchen hinschiessen. Aber würde mit einem schwarzen Loch auch der Strom weggehen?

Naja, ein kleiner Vorrat an Kerzen, Batterien (für den Weltempfänger *lol*), Trockennahrung und Trinkwasser kann evtl. nicht schaden.
Und eine kleine Solarzelle für den Betrieb von heimischen Geräten (insofern die Technik nicht komplett lahm gelegt wird durch die elektromagnetischen Strömungen der Sonne) könnte auch hilfreich sein: Changers.com. Immerhin wollen wir ja alles dokumentieren und aufzeichnen, so dass wir weiter bloggen können, wenn dann Strom und Internet wieder da sind.

Möchte jemand mit mir den Weltuntergangskalender produzieren und vertreiben, statt des Adventkalenders? Ich wollte den ja füllen mit Teelichtern, Batterien, Vitaminpräparaten usw., falls dann doch ’nur‘ der Sonnensturm kommt. Meine Freundin meinte ‚Nein, da müssen Kondome und kleine Schnäpse rein, damit man die letzten 3 Wochen nochmal die Sau raus lassen kann‘. Gut, dann eben 2 Versionen.

Viel spannender: Werden wir nun dieses Jahr mehr Weihnachtsgeschenke kaufen oder weniger? Werden mehr Familien sich aussöhnen oder verstreiten?

Und, wie werdet Ihr die letzten 4 Monate vor dem ‚Weltuntergang‘ verbringen? Werdet Ihr am 20. oder 21.12. entspannt zu Bett gehen und schlafen?
Was wird die Menschheit tun, wenn so ein Sonnensturm wirklich am 21.12. rumstürmt? Die stromfreie Zeit nutzen, um mal in sich zu gehen und sich auf die Weisheiten der alten Völker zu besinnen??

Solarzelle für zuhause. Strom gewinnen, speichern und alle Kleingeräte zuhause mit eigenem Ökostrom aufladen: Changers.com
http://www.2012-blog.de/2012-theorien/
http://www.21dezember2012.org/